Finanzierung und Gesetzliche Entwicklungen

Ambulante Hospizdienste: Für die Betroffenen sind die Leistungen der ambulanten Hospizdienste kostenfrei.

Hospiz: Die Kosten für den Aufenthalt im Hospiz werden von der gesetzlichen Krankenversicherung, der Pflegeversicherung und durch Spenden finanziert. Eine Regelung zur Finanzierung stationärer Hospize wurde im Jahr 1997 in das SGB V aufgenommen und zuletzt durch das Hospiz- und Palliativgesetz im Jahr 2015 (in Kraft getreten am 8.12.2015) überarbeitet. Danach werden die Kosten der stationären Hospizversorgung zu 95 Prozent von der jeweiligen Kranken- und Pflegekasse übernommen. 5 Prozent der Kosten werden durch das stationäre Hospiz bzw. den Träger durch Spenden erbracht. Patientinnen und Patienten sind seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2009 von einem Eigenanteil befreit (§39a Abs. 1 SGB V).

Spezialisierte ambulante Hospizversorgung (SAPV)

Mit Wirkung vom 1. April 2007 hat der Gesetzgeber als individuellen Leistungsanspruch die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung in das Sozialgesetzbuch V aufgenommen. Seitdem hat jeder Versicherte in Deutschland das Recht auf diese neue Versorgungsform, die zum Ziel hat, auch solchen Patientinnen und Patienten eine Versorgung und Betreuung zu Hause zu ermöglichen, die einen besonders aufwändigen Betreuungsbedarf haben (Stand 2016, Quelle: www.gbe-bund.de).