Allgemeine Informationen zum Projekt
Neuheit für Pflege

Das Projekt „Neuheit für Pflege“ wurde durch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen mit dem Ziel initiiert, die Situation pflegender Angehöriger zu verbessern. Dies soll primär durch die Vernetzung und Erweiterung der Angebote regionaler „Pflegeanbieter“ geschehen. Angebote für pflegende Angehörige sollen erweitert werden und den Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger einbeziehen. Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen ist gesetzlicher Unfallversicherungsträger für die pflegenden Angehörigen in NRW. So erklärt sich auch  der ungekürzte Name des Projektes: „Netzwerk zum Gesundheitsschutz nicht erwerbsmäßig Pflegender[1]“.

Es ist von ca. mindestens 350 000 versicherten pflegenden Angehörigen (im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes) auszugehen. Für diese versicherten Personen betreibt die Unfallkasse bereits seit Jahren  eine vielfältige Präventionsarbeit. Das Projekt „Neuheit für Pflege“ schließt sich nahtlos an diese Angebote an.

Die wissenschaftliche Begleitung durch das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Angelika Zegelin, wurde durch die Deutsche Gesetzliche  Unfallversicherung (DGUV) finanziert.

Als Träger (in Beiratsfunktion) waren neben der Unfallkasse NRW die BARMER GEK, Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW sowie die Projektstädte Solingen und Dortmund tätig. Die Landesstelle Pflegende Angehörige stand beratend zur Seite.

In den Projektstädten wurde in Arbeitsgruppen vor Ort an den Zielen des Projekts gearbeitet. Sogenannte Angehören-Fokus-Gruppen wurden als Korrektiv ebenfalls in den Projektstädten eingerichtet. Ihre Aufgabe bestand u.a. darin, den teilnehmenden Organisationen Rückmeldung darüber zu geben, ob die in den Arbeitsgruppen entwickelten Ideen bei pflegenden Angehörigen auch wirklich eine Chance haben.

Die Unfallkasse NRW dankt allen Beteiligten für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Weitere Information zum Projekt „Neuheit für Pflege“ finden Sie u.a. hier auf dieser Internetseite.


[1] Im Folgenden wird nur der Ausdruck pflegende Angehörige benutzt. Es beinhaltet, das diese nicht erwerbsmäßig pflegen.