Sich selbst bewerten – zum Wohle der pflegenden Angehörigen

Die Unfallkasse NRW ist seit 1995 der gesetzliche Unfallversicherungsträger für pflegende Angehörige in NRW. Um die pflegenden Angehörigen erreichen zu können, arbeitet die Unfallkasse eng mit den Pflege-und Beratungseinrichtungen zusammen.

„Ziel ist hierbei, die Gesundheit pflegender Angehöriger zu erhalten und sie vor Unfällen zu schützen“ erläuterten Alexandra Daldrup und Martin Schieron von der Unfallkasse NRW bei der Überreichung der Selbstverpflichtungserklärung an das Juli-Hausmann-Haus in Beckum. Die Leiterin der Tagespflege Birgit Bork und ihre Stellvertreterin Lisa Sowka nahmen die Erklärung entgegen. Die Mitarbeiterinnen hatten vorher Kurse bei der Unfallkasse NRW besucht und dienen danach auch als Multiplikatoren für die pflegenden Angehörigen.

Für die Unfallkasse NRW ist es wichtig, dass sich die Eirichtungen nicht nur um das Wohlergehen der pflegebedürftigen Personen sondern auch um die Angehörigen kümmern. Der sogenannte „Selbstbewertungskatalog“ ist eines der von den Projektteilnehmern gemeinsam entwickelten Produkte. Das Juli-Hausmann-Haus hat sich aufgrund dieses Kataloges selbst überprüft, ob sie die Gesundheit und das Wohlergehen pflegender Angehöriger berücksichtigt. Die Unterlagen werden dann von der Unfallkasse NRW geprüft und bewertet. „Erst danach stellen wir die Selbstverpflichtungserklärung aus, die dann ähnlich einem Zertifikat, öffentlich ausgehängt werden kann“, erläutert Alexandra Daldrup.

„Die Selbstbewertung dient in erster Linie der eigenen Qualitätssicherung und ist ein Aushängeschild für unsere Tagespflege und ein Zeichen der Wertschätzung“, erklärten Birgit Bork und Lisa Sowka abschließend.